Aktuelles

2.7.24 Ich möchte Blues verkaufen. Erst letzte Woche konnte ich die Masten streichen und stellen. Es regnet andauernd und die Holzteile leiden darunter. Von Mülheim bis Emden sind er knapp 300km. Mal eben zwischendurch geht da nix.

Allerdings will ich 70 000 Euro dafür haben. Das sind die reinen Bau- und Zubehörkosten. Das Boot ist gut in Form und es gibt keinen Wartungsstau. Meine Telefonnummer ist:

01774315644

Bernhard Giese

30.6.23 Freitag Patrick kommt mit Inga aus Aachen um uns abzuholen. Das ist sehr nett. Auch haben wir drei uns auf der Atlantiküberquerung gut verstanden und so sehen wir uns noch mal.

29.6.23 Donnerstag Unten die beiden Jungs in Emden. Nach den 3 Stunden Diensten endlich wieder ausgeschlafen.

28.6.23 Mittwoch Heute morgen um 3:45 Uhr haben wir im Emden an dem alten Liegeplatz festgemacht. Wir sind müde, glücklich und ein wenig stolz. Patrick wird am Freitag kommen um uns abzuholen.

Zum Schluss mussten wir unter anderem in Dover den Fähren ausweichen. Die fahren mit hoher Frequenz und sind viel schneller als ein Segelboot. Mit einem Plotter ist es jedoch machbar. Anschließend über den Englischen Kanal. Mit dem Verkehrstrennungsgebiet muss man nur auf einer Seite den schnell fahrenden Schiffen ausweichen, aber , wenn man genau hinsieht, sind die Standorte der Boote in 10 minuten zu sehen. So lässt es sich sicher navigieren.

25.6.23 Sonntag Nachdem wir am Dienstag, dem 20.6. abends losgefahren sind, gab er eine ruhige Überfahrt an den Scillyinseln vorbei in den englischen Kanal. Dort sind wir – zum Teil mit Motorkraft- bis nach Bembridge gekommen. Das liegt auf der Isle of Wight. Dort haben wir – in landschaftlich schöner Umgebung- den Westwind abgewartet. Außerdem ist ja ausschlafen ab und zu auch nicht schlecht, denn wir haben sonst 3 Stunden Schichten gehabt. Heute werden wir, bei Hochwasser , denn sonst kommt man nicht aus diesem Hafen, bei südwestlichen Winden weiter in Richtung Emden fahren. Aufbruch ist so um 16:00 Uhr geplant- ca eine Stunde vor Hochwasser.

19.6.23 Montag Heute habe ich vergeblich nach Ersatzteilen für den elektrischen Autopiloten geforscht. Aber Roland kommt geflogen und – wenn wir uns so einigen können- fahren wir Dienstag abends los. Das wird dann der Endspurt werden.

15.6.23 Donnerstag Morgens, so mit dem ersten Licht um vor 5 Uhr bin ich mit Motorkraft nach Crosshaven gefahren. Der Wind hat kaum geholfen, aber alle drei Anlegemanöver haben gut geklappt.

14.6.23 Mittwoch Heute sind Con, Betty und Liam gekommen um mit mir und dem Boot zu Liams Werft zu fahren.

Dort wurde der repariert Mast mit einem Kran gestellt. Anschließend sind wir wieder zum alten Anleger nach Baltimore gefahren und ich bin mit Con und Betty essen gegangen. Außerdem bin ich ganz glücklich, denn ein Zweimaster ohne 2. Mast ist unvollständig.

10.6.23 Samstag Manchmal passieren Dinge die zu schön sind um wahr zu sein. Dazu eine Geschichte: Nachdem Roland und Patrick den beschwerlichen Busweg zum Flughafen nach Cork überstanden hatten, ist ein alter Freund – Thomas – hier mit seinem Freund Conn und Freundin Betty hier aufgetaucht. Er war zufällig in der Nähe. Sein Freund kennt einen der letzten irischen Holzbootbauer und hat diesen eingeladen. Dieser Holzbootbauer, Liam, hat sich bereit erklärt den kaputten Mast nicht nur zu reparieren sondern auch zu stellen. Dazu hat er seine Beziehungen spielen lassen um schnell an neue Wanten zu kommen. Dieser Rigger arbeitet aber in Cork. Nachdem klar war, dass die Fahrt nach Cork mit dem Bus lange dauern würde, hat dieser Freund, Conn, mich die 100 km Landstraße nach Cork und zurück gefahren. Dafür bin ich Ihm sehr dankbar und weiß noch nicht wie ich das wieder gutmachen soll. Wenn allen gut geht habe ich am Montagabend wieder ein Boot mit 2 Masten.

Heute morgen sind die „Jungs “ nach Hause geflogen. Das ist zwar mit Ryanair billig, dafür landet man aber irgendwo ohne echte Flughafenanbindung. Patrick hat ein fürstlichen Abschiedsessen auf den Tisch gestellt und dann haben wir noch Whisky getrunken- es war gestern ein besonders schöner Abend.

9.6.23 Nachdem wir von Baltimore nach Skibbereen mit dem Bus gefahren sind haben wir dort eingekauft. Anders als in Baltimore gibt es dort Lidl und Aldi. In dem „Tante Emma Laden“ hier ist alles teurer und es gibt auch keine Kaffeefilter. Anschließend haben wir Roland in den Mast gezogen um das Fockfall wieder in den Mast zu bekommen. Dieses Bild hat er mitgebracht.

5.6.23 Montag zwischen 2 Pint Guiness sind wir zu einem Wahrzeichen gelaufen und haben dort den Sonnenuntergang erlebt. Die irische Landschaft ist sehr schön.

3.6.23 Samstag. Gestern um 22 Uhr haben wir in Baltimore in Irland angelegt. Jetzt sind wir glücklich und ein wenig stolz weil wir die Überquerung des Nordatlantik geschafft haben.

Wenn man sich das Boot genauer ansieht, fehlt der hinteren Mast. Das war aber das kleinere Problem, denn mein Boot kann nur schlecht gegen den Wind kreuzen und wir hatten meist Gegenwind. Egal, jetzt sind wir in Irland und hier ist es schön und warm und es gibt eine Waschmaschine und einen Trockner.

16.5.23 Dienstag Gestern haben wir das Boot wieder in Form gebracht und eingekauft. Alles war so viel dass ich für den Blog keine Zeit mehr hatte, denn heute früh wollen wir schon aufbrechen. Ich werde mich dann in Brest ausführlicher melden. Von unserem Liegeplatz aus kann man manchmal den Vulkan der Nachbarinsel sehen.

14.5.23 Sonntag Wir sind gut in Horta angekommen. Die Wassertanks sind schon wieder voll und das Benzin ist nachgefüllt. Morgen mehr-

24,4.23 Morgen früh geht es los. Zwar ist kaum Wind zu erwarten aber wir wollen los. Das Wetterrouting hat zum Start nicht so gut geklappt da sie von einem falschen Standort ausgegangen sind. Die Wasserntanks sind voll und frische Lebensmittel sind genug an Bord. An den nächsten Tagen wird es keine neuen Einträge geben, da dazu ein Internetzugang nötig ist. Aber sobald wir die Azoren erreichen melde ich mich wieder.

22.4.23 Samstag Heute hat Roland das Unterwasserschiff vom Belag

befreit und Patrick abends einen Thunfisch geangelt. Dieser wurde von ihm auch gleich fitltiert. Wenn das so gut anfängt bekommen wir auf der Atlantikreise hoffentlich öfter frischen Fisch.

21.4.23 Freitag Gestern Abend ist Patrick gekommen. Jetzt sind wir vollständig und könnten aufbrechen. Leider sagt der Wetterbericht Flautentage voraus, was uns ausbremst. Aber unter karibischen Sonne zu frühstücken ist ja auch schön.

19.4.23 Mittwoch Heute war ein Regentag. Wir haben aber schon mit den fehlenden Einkäufen begonnen. Unter anderem 12kg Kartoffeln. Von der Wetterwelt haben wir ein erstes Monitoring erhalten. Die Wetterfrösche sagen uns wann wir sinnvollerweise aufbrechen sollten.

18.4.23 Dienstag Heute ist Roland an Bord gekommen. Er ist sehr segelerfahren und zurückhaltend. Damit ist er der beste Mann der mir für die Überquerung des Nordallantiks passieren konnte.

17.4.23 Montag Gestern habe ich das Boot an einer Boje, die frei wurde, festgemacht. Vorher lag es in der Nähe einer Steinwand, was mich immer nervös macht. Heute wollte ich in Point a Pitre ein paar Segelstiefel kaufen. Stattdessen habe ein neues kleines GPS Anzeigegerät gekauft. Das alte hat keine Sateliten mehr gefunden, war also nutzlos und mich nur auf den Plotter verlassen will ich mich nicht.

15.4.23 Samstag Heute habe ich Renate zum Flughafen gebracht. Ganz schön einsam so alleine. Zum Glück kommt Roland schon am 18.4. Außerdem habe ich die Ankerwinsch wieder zum Laufen gebracht. Diesmal gab es Kontaktprobleme am elektrischen Schalter.

13.4.23 Donnerstag Heute die letzten Vorbereitungen für die (Rück) Fahrt nach Deshaies getroffen. Also haben wir viel eingekauft – auch schon für die Rückfahrt. Ausklariert- 5 Stationen in drei Räumen, mit jeweils warten macht ca eine Stunde , die Wassertanks aufgefüllt und zum Hafenbüro gegangen. Die Mitarbeiter in der gepflegten Marina Jolly Harbour und im Hafenbüro waren immer sehr freundlich. Außerdem haben sie das nicht für Hafenliegetage benutzte Geld zurücküberwiesen. Gleich laufen wir noch einmal zum Strand, dann zur Süßwasserdusche in der Marina und morgen früh geht es dann wieder die 50 Meilen nach Deshaies. Antigua ist eine Autoinsel mit Linksverkehr, also nichts für Vaters Sohn. Von Deshaies bin ich sehr angetan, denn dort gibt es frisches Baguette, Wandermöglichkeiten, Strände und Foodtrucks mit leckerem Essen.

9.4.23 Ostersonntag Heute sind wir mit Bussen in den Süden von Antigua zum Englisch Harbour gefahren. Dort sind wir herumgelaufen, haben riesige Yachten gesehen und viele alte Steine. Das wichtigste ist aber, dass es Renate wieder gut geht. Außerdem hat Klaus mit seinem Engagement zwei Mitsegler für die Atlantiküberquerung gefunden.

7.4.23 Freitag Nachdem gestern eine Gewitterfront durchgezogen ist, scheint heute wieder die karibische Sonne.

6.4.23 Donnerstag Heute sind wir spazierengegangen und unter anderem an einer besonders schön bemalten Garage vorbeigekommen. Das war schön.

Das Renate auf dem nassen Niedergang ausgerutscht ist und sich den Arm ausgekugelt hat war eher dramatisch. Mit tatkräftiger Hilfe des Marinapersonals sind wir dann zum Krankenhaus gefahren worden. Dort wurde der Arm wieder in seine Position gebracht und eine Schlinge angelegt. Leider dauerte das- wie wohl immer in Ambulanzen- mehrere Stunden. Jetzt sind die Schmerzen weg.

5.4.23 Dienstag Heute haben meine Mitseglerinnen die Atlantiküberquerung abgesaagt. Ich habe große Sorge allein segeln zu müssen.

2.4.23 Sonntag Gestern sind wir nach Deshaies gesegelt und haben dort an einer Boje festgemacht. Renates Flug hatte sich verzögert und so kam sie erst um 21 Uhr an Bord. Wir haben sie mit Rotwein und einem Auflauf empfangen. Heute sind wir bei guten Bedingungen – 4 bis 5 Windstärken der Seite – die 50 Seemeilen mit einem Durchschnitt von 7,5 Knoten gesegelt . Da bin ich ganz schön stolz auf das Bötchen gewesen. Das Einklarieren hat mehr als eine Stunde gedauert und 80 ostkaribische Dollar gekostet, das sind ca 30 Euro. Zum Glück hat das Anlegemanöver in der Box bei Seitenwind gut geklappt. Felix ist heute auf ein anderes Schiff umgestiegen. Vorher haben wir noch die Segel zum Sonnenschutz abgedeckt.

31.3.23 Freitag Nach dem Frühstück hat das Ausklarieren nur 45 Minuten gedauert. Ausserdem haben wir noch Wäsche zum Waschen abgegeben und den Benzinkanister füllen lassen. Morgen holen wir in Guadeloupe meine Frau ab. Das ist sehr erfreulich und der Wind wird von der Seite kommen.

29.3.23 Mittwoch Gestern haben wir die Segel abgedeckt, damit die Sonne nichts kaputtmachen. Ausserdem musste das Blatt der Wndsteueranlage wieder gerade gestellt werden. Dieses verflixte Sargassogras, oder wie das braune Zeug heißt das auf dem Wasser schwimmt, verbiegt das Blatt immer nach hinten. Heute sind wir mit dem Bus nach St. John gefahren. Zunächst mehrere Banken besucht um an Bargeld zu kommen. Dann zum Fort James gelaufen. dabei längere Zeit an einem Menschenleeren Strand entlang. In Kombination mit dem türkisfarbigen sehr klaren und warmen Wasser ist es schon toll hier. Wir hatten allerdings weder Badesachen noch Handtücher mit – Pech.

27.3.23 Montag Die Fahrt nach Antigua war nicht so locker wie erhofft. Wir sind um 5 Uhr morgens aufgebrochen um noch einklarieren zu können. Dann hat uns ein Squall erwischt. Das ist ein Wind bis Sturmstärke unter einer Wolke mit Regen. Das Einklarieren hat eineinhalb Stunden gedauert, aber das Anlegen in der Marina war das tatkräftige Hilfe der Marineros problemlos.

26.3.23 Sonntag Morgen, am Montag früh, geht es 50 Seemeilen nach Antigua. Wir wollen um 5:00 Uhr aufbrechen um mit dem Einklarieren keine Probleme zu bekommen. Wir freuen uns auf das Segeln- Entspannung hatten wir hier genug. Das Video welches Leonie und Thilo gedreht haben ist jetzt online, Man kann es sehen wenn man auf den folgenden Link klickt.

https://www.youtube.com/watch?v=uavnp_91-dM

23.03.23 Donnerstag Heute warmes Schmuddelwetter. Felix und ich lesen – jeder in seiner Kabine. Daniel fehlt.

19.3.23 Sonntag Gestern und heute Nacht sind wir wieder nanch Guadeloupe gesegelt. Daniel wird uns morgen leider verlassen. Einen Menschen der so freundlich und zugewandt auf andere Menschen zugeht habe ich bisher nicht erlebt. Er wird sehr fehlen. Die Fahrt hierher war anstrengend. Wir hatten in Böen 7Bft und mussten teilweise am Wind laufen. Die Wellenhöhe war mit 3,2m angegeben. Das Boot hat schwer gearbeitet , in die Deckszelle ist andauernd Wasser gespritzt und laut geknarrt hat es auch -anstrengend eben. Da wir 24 Stunden unterwegs waren haben wir uns abgewechselt. Jeder hatte 3 Std Dienst und dann 6 Std frei. Nur hat das mit dem Schlafen bei den Bootsbewegungen und dem Krachaben nicht geklappt. Jetzt liegen wir in Deshaies an einer Boje und das ist schön entspannt. Und Leonie und Thilo haben auch hallo gesagt, das macht ein Gefühl wie nach Hause kommen.

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15.03.2923 Mittwoch Heute sind wir endlich mal wieder gesegelt. Von der oberen linken Ecke von Guadeloupe bis nach Saint Mateen waren es 138 Seemeilen. Wir haben dafür 28 Stunden gebraucht. Aber die Nacht war sehr ruhig und fast ohne Wellen. So konnten wir gut – na ja – einigermaßen gut schlafen. An das Rauschen des vorbeifließenden Wassers kann man sich gewöhnen, aber wenn Wellen seitlich gegen das Boot schlagen, ist es wie wenn man in einer Trommel sitzt. Jetzt haben wir für 2 Tage einen Hafenliegeplatz mit Süßwasserdusche und die Wäsche ist auch schon zum Waschen abgegeben. Leider waren die Liegeplätze draussen alle besetzt. So mussten wir auf eine Brücke warten die aber nur drei mal täglich Boote von aussen nach innen lässt. Inzwischen haben wir aber genug Ankererfahrung und so war das kein Problem.

11.3.23 Samstag Thilo und Leonie filmen auf dem Boot herum und wollen es auf Youtube stellen. Ich habe nichts dagegen. Stattdessen habe ich versucht Fregattvögel beim Jagen zu Fotografieren. Diese Flugkünstler fliegen schnell über das Wasser, tauchen nur kurz den Schnabel ein und haben oft einen Fisch.

10.3.23 Freitag Nach zuviel Alkohol gestern abend ist heute der Tag danach. Leider hat Felix gesagt, das er nicht mit mir über den Atlantik segeln möchte. Schade, ich hatte gedacht dass wir uns gut verstehen.

9.3.23 Donnerstag Leonie und Thilo vom Boot Blue Horizon kennengelernt. Abends sind Sie dann vorbeigekommen und es war ein feuchtfröhlicher Abend.

7.3.23 Dienstag Heute sind wir- nach ausgiebigem Frühstück- in dem Botanischen Garten gewesen. Die Kolibris habe ich nicht scharf fotogrofiert bekommen, aber die Loris.

6.3.23 Montag Nach Deshaies gefahren und dort eine Ankerboje zum festmacheen gefunden. Wir liegen jetzt 50m vom Dingisteg entfernt und 30 m weiter gibt es frische Baguettes. Ausserdem ham man hier ein- und ausklarieren.

5.3.23 Sonntag Heute sind wir nur 13 Seemeilen gesegelt- aber der Aufbruch war spannend. Die beiden Ankerketten hatten sich vertörnt und die Metallumrandung einer ehemaligen Reuse- ca 4 mal 4 m groß war irgendwie dazwischen. Diese Metallumrandung hat Daniel aufzubiegen versucht- ca 1cm Eisendraht zu biegen ist unter Wasser schwer. Irgendwie haben wir aber in einer halben Stunde die Ankerketten enttörnt und an Bord gebracht. Jetzt liegen wir wieder vor Anker. Beim Schnorcheln zum Anker hin hat sich der Bügelanker mustergültig eingegraben. Das Bild ist mit der Gopro aufgenommen.

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4.3.23 Samstag Gestern sind wir nach Basse-Terre gesegelt und haben uns die Stadt angesehen. Anschließend haben wir noch unseren Müll entsorgt und Bananen und Mandarinen gekauft. Heute wollten die Jungs auf einen Berg und zu Wasserfällen laufen. Da bin ich lieber an Bord geblieben. Das Boot dümpelt meist herum, aber die Windböen, die manchmal einfallen, haben fast Sturmstärke. Deshalb binich froh an Bord zu sein.

28.2.23 Dienstag Daniel hat mit dem Dingi Baguettes geholt. So haben wir- wie so oft- in toller Karibikatmosphäre mit frischen Baguettes und gutem Kaffee gefrühstückt. Dann

sind wir drei Grazien (siehe oben mit Selbstauslöser) zum Fort Napoleon und anschließend zu einem Strand gelaufen. Zuletzt haben wir viel Guave- und Mangoeis gekauft, in ein großes Handtuch eingewickelt und schnell zum Boot gefahren um dort die 1,5 kg Eis aufzuessen. Jetzt sind wir alle müde.

27.02.23 Montag, ein ruhiger Tag. Daniel hatte Bewerbungsgespräche und es hat geregnet. Ausserdem war die Toilette verstopft. Die Reparatur war nicht erotisch. Nachmittags sind wir zum Einkaufen an Land gefahren und Daniel hat gefüllte Succini gebacken- das war schon besonders lecker.

26.02.23 Sonntag Daniel hat heute vom Land aus den Sonnenaufgang zu filmen versucht. Anschließend hat er frische Baguettes mitgebracht. Dann sind wir mit dem Dingi an Land gefahren um diverse Strände zu besuchen. Beim letzten Strand sind wir bei angenehmer Wassertemperatur schwimmen gegangen.

Diverse Ziegen und Hühner liefen zwar auch auf dem Strand herum, haben aber nicht wirklich gestört. Abends hat Felix dann Pfannkuchen gebacken und Daniel und ich haben Rum getrunken- es könnte uns härter treffen.

25.02.23 Heute haben wir uns unter Motor in die Nachbarbucht verholt. Dort haben wir eine Mooringboje gefunden und das Boot daran festgemacht. Jetzt ist hinter uns viel freier Seeraum, was der Schlafqualität zugute kommt. Außerdem ist diese Ankerbucht besonders schön und gehört wohl zum UNESCO Weltkulturerbe.

24.02 23 Da wir kein Zuckerrohr aussaugen wollten, haben wir einfach Rum getrunken. Der ist auch lecker. Einige Rumsorten haben aber mehr als 50% Alkohol- die kann man aber mit Wasser verdünnen. Wie schon geschrieben war die Nacht- wegen der Legerwallsituation- dennoch nicht gut.

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24.02.23 Freitag Heute sind wir zur Nachbarinsel Terre de Haut gesegelt. Mit achterlichem Wind war das eine Spazierfahrt. Das Ankern war allerdings eine Quälerei. Nachdem beim dritten Versuch der Bügelanker immer noch nicht stabil gehalten hat, haben wir einen zusätzlichen Anker ausgebracht. Der hat zum Glück stabil gehalten. Um das Problem extremer zu machen lagen wir auf Legerwall- hinter uns also Felsen auf den uns der Wind treiben wollte. Auf diesen Felsen sprangen zwar niedliche Zicklein herum, aber ich hatte trotz eingeschaltetem Ankeralarm eine schlechte Nacht.

22.02.23 Mittwoch Nach dem Frühstück – ich hatte mit dem Dingi Baguettes vom Bäcker geholt- sind wir um den Norden der Insel Marie Galante gewandert. Wie auch vor unserem Ankerplatz gibt es auch dort viele leere Strände. Was sonst noch auffällt sind die vielen Fregattvögel die hier herumfliegen wie an der Nordsee die Möwen. Beim Schwimmen habe ich eine Schildkröte gesehen von denen es hier viele geben soll.

20.02.23 Montag Heute sind wir die 21 Seemeilen nach Marie Galante gesegelt. Das ist eine recht kleine (15 km Durchmesser) Insel südlich von Guadeloupe. Vorher haben wir den Pflugscharanker gegen den Bügelanker ausgetauscht, da dieser bei verkrautetem Untergrund besser halten soll. Beim Ankern in nur 3m Wassertiefe sind Unterwasserpflanzen zu erwarten. Beim Tauchen ist zu sehen dass sich der Anker wirklich besser eingräbt als der Pflugscharanker. Unten einer von vielen Stränden mit kristallklarem, warmen Wasser davor. Alles wie in der Südseeromantik oder es könnte uns härter treffen.

19.02.23 Sonntag Nach dem ausgiebigen Frühstück haben wir etwas besonderes gemacht- nichts. Also haben wir gelesen und nach dem Wetterbericht von morgen gesehen.

abends sind wir dann zu einem Karnevalsumzug gegangen. Die sehr lauten Rhytmustrommeln und die Trillerpfeifen und Posaunen konnte ich nicht abbilden, aber die Kostüme waren schon eindrucksvoll.

18.02.23 Samstag Heute sind wir zu einem Fort gelaufen. Der Blick auf die Bucht ist schon spektakulär.

Auf dem Weg zum Strand liefen dann die folgenden Tiere auf einer Hecke herum. Ich glaube es sind Leguane

Anschließend zu einem schönen und anfangs nicht überlaufen Sandstrand. Später sind dann viele bemalte Menschen von einem Umzug gekommen um sich im Wasser abzuwaschen.

17.02.23 Heute sind wir mit dem Bus zu einer Rhumbrennerei gefahren. (Der Rum wird hier mit h geschrieben). Nach einer Führung – auch in deutscher Sprache – haben wir dann den Rum verkostet. Glücklicherweise fuhr auch noch ein Bus zurück, denn Fahrpläne gibt es nicht.

15.02.23 Eiskaffee bei 30 Grad – es könnte uns härter treffen

14.02.23 Dienstag Heute bin ich allein mit einem Bus zum Strand gefahren. Felix rennt einen Berg hoch und Daniel hat ein digitales Bewerbungsgespräch. Dumm nur dass der malerische Strand unter Palmen so voll war, dass ich für mein Handtuch keinen Platz gefunden habe. Na, dann bin ich halt wieder mit dem Bus zurückgefahren. Die 2 mal 3 Euro habe ich noch.

12.02.23 Sonntag Wir drei sind in die Stadt gelaufen, haben aber keine Karnevalsumzüge gesehen. Stattdessen viele Wandbilder , einen für uns ungewöhnlichen Friedhof und aus der Ferne einen riesigen Katamaran.

9.2.23 Wasch- und Reparaturtag Schon morgens um vor 7:00 Uhr die Waschmaschine angeworfen. Auf dem Weg zum Boot auch gleich frische Baguettes mitgebracht. So mit Kaffee, frischen Baguettes und Marmelade lässt es sich leben wir Gott in Frankreich. Leider war der Trocknernach dem waschen der Trockner besetzt, deshalb musste ich nochmal die 300m zurück. Außerdem die neue obere Führung in die Rollfock eingebaut und eingeklebt. Hoffentlich hält diese Reparatur jetzt endlich, es ist schon die 3. Führung.

8.2.23 Nach dem Frühstück – Daniel ist wieder studiummäßig fleißig- heute sind Felix und ich mit dem Bus und per Anhalter in den Norden der Insel gefahren. Dort gewandert und fotografiert.

Zurück wieder per Anhalter. Anders als ich, spricht Felix Menschen an, und so sind wir wieder per Anhalter zurückgekommen.

7.2.23 An unserem ersten Tag hier, habe ich mir neue Sandalen gekauft, denn bei der Wanderung auf Doninika sind die alten „gestorben“. Anschließend mit Felix den Wassertank in dem Küchenrumpf repariert. Abends schön zusammengesessen. Hier ist es abends schön leise.

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6.2.23 Wir sind auf Guadeloupe angekommen. Nach einer Überfahrt von 42 Seemeilen in 6 Stunden mussten wir erst an der Tankstelle festmachen bevor wir zu unserem Liegeplatz begleitet wurden. jetzt liegen wir an Leinen, was sehr leise ist. Auf dem Weg hierher wollten die Solarpanele wegfliegen- was ungünstig ist, da sie unsere einzige Stromversorgung darstellen- es ist aber noch einmal gut gegangen.

4.2.23 Für die Wanderung auf Dominica wurden wir von einem Busfahrer zum Startort gefahren und sind dann gemeinsam – von Regenschauern unterbrochen- auf einen Berg gewandert. Die Jungs sind dann weiter zum Boiling Lake und ich bin schon wieder zurück zum verabredeten Treffpunkt. Zurück sind wir dann in einem normalen Auto aber mit 7 Personen. Dominik dass im Kofferraum und die 7.Person war ein Kind dass beim Papa saß. Der war der Fahrer.

3.2.23 Nach Dominica gesegelt und letztlich an einer Boje festgemacht. Abends habe ich unsere leise Musik ausgemacht, da das Wummern der Bässe vom Strand her lauter war. Diese Dauerbeschallung ist ganz schön nervig.

1.2.23 Es geht uns gut hier.Frühstück in der Sonne

1.2.23 Gestern ist Dominik zu uns gekommen. Heute wollten wir eigentlich, da der Wind schwach ist im Norden von Martinique ankern. Wir liegen hier zwar in der Nähe des Containerterminals, aber ab 17.00 Uhr ist es ruhig hier. Jetzt dürfen wir noch einen Tag an der Boje – mit Zugang zur Dusche- bleiben. Morgen ist dann die Fahrt in den Norden con Martinique geplant.

30.1.23 Wir waren 3 Tage auf Santa Lucia. Dort konnte ich die 2.Gasflasche wieder auffüllen. Beim Ausklarieren hatten wir Pech, denn der kräftige Gegenwind sorgte bei dem kleinen Dingi für nasse Kleidung und der kräftige Schauer war dann die Süßwasserdusche. Ausserdem hatte der Zoll und die Immigration gerade Mittagspause. Nach 2 Stunden Spazierengehen und lecker essen- da wo die Einheimischen auch essen- waren wir aber ausreichend trocken.

Auf St Lucia gibt es im Hafen Superyachten und entsprechende Häuser. Vor den Häusern waren große Hunde die uns angekläfft haben.

Das Ausklarieren funktionierte aber dann problemlos. Unten die Ankerbucht von Rodney Bay.

21.1.23 Heute ist Felix an Bord gekommen. Es ist sehr schön jemanden zum Unterhalten zu haben. Wir sind zur Begrüßung bei den Salinen bei Sainte Anne ein paar Stunden gewandert.

Anschließend hat mich Felix noch in den Mast gezogen um die Rollfock zu reparieren.

19.1.23 Heute bin ich, damit sich das Auto lohnt, stundenlang in der Hauptstadt Fort de France herumgelaufen. Oben ein Wahrzeichen dieser lebendigen Stadt.

14.1.23 Bin seit dem 12.1. Wieder an Bord. Das Spiel im hinteren Beam ist weg, das Dingi zur Reparatur an Bord- der Boden ist nicht ganz dicht- und die Reparatur der hinteren Beamaufhängung habe ich angefangen.

bis zum 12. Januar liegt das Boot , wie viele andere Boote, in Martinique vor Anker. Anschließend werde ich Reparaturen durchführen und – hoffentlich- mit neuer Mannschaft die Karibik bereisen.